Logbucheintrag #15: „Bitte vertraut uns, wir bringen euch nach Italien“

— Logbucheintrag #15: „Bitte vertraut uns, wir bringen euch nach Italien“

von Christian von Borries

“Please trust us, we will take you to Italy“

„S’il vous plaît nous faire confiance, nous allons vous apporter à l’Italie maintenant“

„Bitte vertraut uns, wir bringen euch nach Italien“

„Nahn huna li’iinqadh lakum“

Wir haben am 21. März in Trapani/Sizilien zur zweiten Rettungsmission abgelegt.

In Städtchen gab es mehrfach eine Blaskapelle zu hören, die, offenbar einer österlichen Tradition folgend, im langsamen Gleichschritt traurige weisen spielend gleichsam das Ende Europas beschwor: https://www.youtube.com/watch?v=N1zX8B-x_SM. Fast das halbe Team hat gewechselt, nachdem bei der ersten 3-wöchigen Runde 200 Menschen aus Westafrika in 2 Booten gerettet werden konnten. Jetzt sind neben der Crew 5 SAR (Search and Rescue, zu denen auch ich gehöre), 4 Ärzte/Krankenpfleger und Journalisten von „Médecins du Monde/Ärzte der Welt“ an Bord.

Es war erstmal wieder sehr stürmisch, viele, auch ich, seekrank, vorbei an Lampedusa bis vor die libysche Küste etwas westlich von Tripolis, aber nie über die 12 Meilen zone hinaus, die Grenze des nationalen Gewässers. Unterwegs gab es ein medizinisches Notfalltraining und ein Sicherheitstraining. Dann fand noch der für uns wichtige SAR Drill (so nennen sie das hier!) mit Ablassen der beiden schnellen Rettungsschlauchboote statt, einladen der big bags mit Rettungswesten, inklusive Mann-über-Bord Manöver und Übersetzen der Ärztin.

Das SAR Team beginnt morgens um 5 seine dreistündigen Wachen auf der Brücke, um nach Booten Ausschau zu halten, meine ist täglich von 8-11 Uhr. Dort ist es ruhig, konzentriert, mal unterbrochen von einem Militärhubschrauber, der kreist ein paar mal, in der Ferne kann man auch das ein oder andere Kriegsschiff erahnen. Und manchmal kommt jemand zu Besuch und erzählt:

Einer aus dem SAR Team ist selbst Syrer, seit drei Jahren in Deutschland, Ausbildung zum Seemann. Er wartet nur auf Frieden in Syrien und wird zurückgehen, es ist die Geschichte einer Odyssee, die erst richtig hart wurde nach der Ankunft in Athen, auf dem Fussweg nach Bremen. Ein anderer, französischer Fotograf, war 11 Monate von Daesh in Syrien gefangen gehalten und fast umgebracht worden. Beide würden ihre Erlebnisse nie öffentlich ausbreiten.
Die Geschichten der vom afrikanischen Kontinent Aufgebrochenen verlaufen anders, das Ärzteteam hat sie erzählt bekommen: Frauen meist schwanger weil sie auf dem weg Richtung Mittelmeer vergewaltigt wurden, Männer in Libyen geschlagen und verwundet, auch immer mehr Kinder auf den Booten. Wer dachte, die Traumata dieser Leute rührten von der begonnen Überfahrt her, muss umdenken. Ein grosses Problem scheinen die von der EU zur Zeit des Gaddafi-Regimes mitfinanzierten Detention-Center zu sein, die seither von lokalen Banden geführt werden. (https://www.amnesty.org.uk/sites/default/files/libya_is_full_of_cruelty.pdf)

Und dann gibt es immer wieder Besprechungen mit den Journalisten, man befindet sich in einem Zwiespalt. Es ist ja nur ein vermeintlicher Widerspruch, dass europäische Journalisten Geschichten über private Rettungsinitiativen produzieren, obwohl die Regierungen genau dieser europäischen Staaten (und immer mehr auch deren Bevölkerungen), Fliehenden ihr Recht auf Asyl allzu oft verweigern. Sind wir also letzten Endes die Guten, die es braucht, um vom düsteren politischen Willen abzulenken?
Das alte Leid einer weiteren Ausbeutung hilfloser Menschen durch ungefragte Bilder ist einfach nicht aus der Welt zu schaffen – ganz abgesehen von der Frage der Bedeutung dieser Bilder als emotionale Zwangsnachricht.

"Where do you want to go in Europe?" © Christian von Borries

„Where do you want to go in Europe?“

Ich weiss dass, meine Beobachtungen und Analysen dieses “Gefühlsmanagements” hier nicht unumstritten sind, und dass die Aufgabe dieser Organisation in erster Linie Lebensrettung auf See ist. Niemand hatte erwartet, dass sich eine solche Mission plötzlich ganz anderen Fragen ausgesetzt sieht. Im SAR Team hatten wir entschieden, dass die ersten Touren zu den Schlauchbooten ohne Journalisten stattfinden müssen.

Dann ging plötzlich alles sehr schnell: Ein Anruf aus Rom, eine Position, angeblich mehrere Boote, wir hin, alle an Bord aufwecken, ein riesen Rummel auf der Brücke, Gedrängel. Zwei Stunden später werden vier Schlauchboote gesichtet, unsere Vorbereitungen beginnen, wir in die Wetsuits, Walky Talky, Automatikschwimmwesten, Helme auf, dann das Einsetzen der Rettungsboote, Nummer 1  fährt los und nimmt ersten Kontakt auf, überprüft jeweils den aktuellen Zustand der riesigen grauen Schlauchboote chinesischer Herstellung, der ist nicht schlecht, begrüsst die Menschen. Währenddessen erscheinen zwei Schiffe der Italiener, Militär und Küstenwache, und aus Rom kommt, die Anweisung unsere Rettung einzustellen und zehn Seemeilen weiterzufahren, dort sei ein weiteres Boot, die Italiener würden hier übernehmen. Offenbar waren auf den Booten auch schon die ersten syrischen Flüchtlinge, die jetzt den viel gefährlicheren Weg, Flug in den Sudan und Marsch durch die Sahara und dann über das offene Meer suchen müssen.

Ich hatte zwischendurch Kontakt mit borderline europe, einer nicht-staatlichen Rettungs-Koordinierungshotline (http://www.borderline-europe.de/), die von einem weiteren Boot wussten, angeblich mit Toten an Bord. Später teilten sie uns mit, dass dieses Boot gerettet wurde, insgesamt über 700 Menschen also allein heute, am 27.3.2016, vor Tripolis.

Der nächste Tag beginnt um 5 Uhr morgens wieder mit dreistündigen Wachen auf der Brücke um eventuelle Flüchtlingsboote so früh wie möglich zu sehen. Mittags dann klingelt das Telefon, MRCC, die Seenotrettungsstelle in Rom am Apparat, sie gibt uns Koordinaten, wir sind zwei Stunden später an Ort und Stelle. Das Meer ist sehr weit, die Entfernungen beträchtlich! Auf dem Weg zur Rettungsstelle entdecken wir aber selbst ein Schlauchboot das im Meer treibt. Unser erstes Rettungsboot ins Wasser, dann das zweite, ich auf dem zweiten. Erst springt der Motor nicht an, dann zum Glück doch. Wir kommen also vorsichtig von zwei Seiten beim Flüchtlingsboot an, die Menschen dort sehr aufgeregt, alle stehen, gestikulierend, es sind wohl mehr als 120. Die Situation, in der erstmal Frauen und Kinder und Kranke evakuiert werden, und alle Rettungswesten von uns bekommen, ist nicht ungefährlich, es besteht immer die Gefahr des Umkippens, und wir wissen dass fast niemand schwimmen kann. Aber mit einer Mischung aus Französisch und Englisch und aller Freundlichkeit kriegt man das in den Griff. Interessant zu erleben, wie es immer ein paar gibt, die den anderen sagen, was los ist, die mithelfen. Das hat gut geklappt. Erst Schwimmwesten verteilen, es ist fast unmöglich das sichere Anlegen zu zeigen, diese Aufregung, Fragen, vor allem wer wir denn seien und wohin jetzt die Reise geht.

Dann haben wir begonnen das Schlauchboot langsam Richtung Aquarius zu ziehen – an einer langen Leine mit Knoten zum festhalten, denn es wäre zu gefährlich, wollte man diese Leine am Schlauchboot selbst befestigen. Die Leute sind erschöpft und aufgeregt zugleich, wie soll das gehen, die Leine rutscht aus den Händen, also nochmal, langsam langsam, dann klappt auch das. In der Zwischenzeit war ein drittes Boot ins Wasser gelassen worden, damit das wabbelige große Schlauchboot nicht an der Bordwand des großen Schiffs aufscheuert. Wir bleiben mit den beiden Rettungsbooten also an der Seeseite, um die Leute daran zu hindern, ihr Boot in eine unstabile Lage zu bringen, dann also ihr Schlauchboot, dann, zum Übertreten Richtung Strickleiter, man nennt sie Lotsenleiter, denn sie hat richtige Holzstufen, unser drittes Boot. Dort stehen Clément und Majd vom SAR Team und helfen einem nach dem anderen die Aquarius, wo gleich das Ärzteteam bereitsteht. Der Einsatz vergeht wie im Zeitraffer, alle sind voll konzentriert, das ist so eine gute Erfahrung. Wir hatten gemeinsam Glück, es gab keine Schwerverletzten, und obwohl unsere neuen Gäste meist Barfuß waren hat sich niemand an den langen Schrauben verletzt, mit denen im Schlauchboot notdürftig ein Holzboden befestigt ist. Nur wohin jetzt mit dem leeren großen grauen Schlauchboot?

Das Schlauchboot wurde später von der Besatzung eines rumänsischen Kriegsschiffes zur Verbrennung vorbereitet und ging in einer riesigen Rauchwolke unter.

Das war noch keineswegs alles, denn jetzt bekamen wir einen weiteren Anruf aus Rom mit der Bitte, von der italienischen Küstenwache weitere 270 Gerettete zu übernehmen und dann alle zusammen nach Sizilien zu bringen, sie seien in gut einer Stunde da. Also haben wir versucht, uns auf diese große Anzahl zu Versorgender vorzubereiten, die dann mit zwei kleinen Booten der Küstenwache im Wechsel zu uns gebracht wurden, denn auf offener See kann man zwei große Schiff nur schwer direkt nebeneinander vertauen. Ich stand oben an der Leiter und habe 270 Personen geholfen, Frauen, Kindern, Babies, Männern, Alten, Jungen, Schwachen und Starken, welcome, bienvenue! Es kam mir vor wie eine ganze Bevölkerung, und natürlich passt man bei den Kleinen ganz besonders gut auf.

Daraufhin hat sich erstmal das Ärzteteam um unsere neuen Gäste gekümmert, Decken und Wasser verteilt, Kinder, Frauen, Jugendliche nach drinnen geleitet zum ausruhen, und die Verletzten, es handelte sich vor allem um Hautschürfungen und Prellungen von Folter in Libyen, versorgt. Ein Mann hatte einen gebrochenen Fuß, notdürftig bandagiert mit einem Stück Pappe und Tape. Hier mussten wir das Kamerateam in die Schranken weisen. Unser Rettungskoordinator Mathias und ich haben deutlich gemacht, dass in solch einer Situation niemand gefilmt werden soll. Dass die Privatsphäre der Menschen zu schützen sei. Ich habe dann erstmal ein par Schachteln Zigaretten geholt und verteilt. Das dürfe ich nicht sagten mir die Kollegen, das Fragen nach weiteren würde nie aufhören. Andererseits, wir können ja nicht immer nur instrumentell agieren!

Später erfuhr ich, dass die meisten in Libyen im Gefängnis gewesen sind, verfolgt und geschlagen wurden. Der Deal dort geht so: nach der Festnahme müssen diese gehassten Afrikaner zu Hause weiteres Geld ordern um sich aus dem Gefängnis freikaufen zu können und dann die Überfahrt zu bezahlen, die üblicherweise 500-1000 Euro kostet. Es gibt immer jemanden der aus der Not anderer ein Geschäft macht. Diese urdarwinistische Situation der sogenannten Schlepperei aber selbst zum Hauptproblem zu erklären ist eine Verdrehung von Tatsachen, unter anderen Vorzeichen sagte man zu diesen Leuten Fluchthelfer – alles eine Frage der Perspektive.

Ich dachte wie gut, alle sind an Bord, gleich gibts die Tüten mit dem Adventure-Essen, ich kenne es vom Wandern, Wasser rein, warten, essen, nicht schlecht gegen den Hunger! Dann aber stellte sich heraus, dass einfach nicht genug Platz auf dem Achterdeck war für alle. Unsere dreistündigen Wachen gingen jetzt weiter, um 12 Stunden verschoben, alle fühlten sich schon ziemlich geschafft!, und um 8 Uhr abends, die Sonne war schon untergegangen und ein kühler Wind strich über das Deck, stand ich plötzlich vor über dreihundert Männern. Körper in Decken, überall. Ich habe meinen ganzen Mut zusammengenommen (kurz gedacht wer ein großes Orchester leiten kann wird auch mit dieser Situation fertig), also begonnen Leute aufzuwecken, ich habe an die Solidarität appelliert, freundlich und bestimmt und wir haben es schließlich gemeinsam hinbekommen, sogar mit Lächeln und „high five“! Schließlich wurde das Bild sehr friedlich, ein Meer von Decken und die Menschen darunter dicht an dicht beieinander schlafend, zusätzlich vor der nächtlichen Feuchtigkeit geschützt durch die golden bedampften Rettungsfolien.

night on deck

Nachts an Deck

Wir sind dieses Mal nicht nach Lampedusa geleitet worden zur Übergabe, das wäre eine kurze Fahrt gewesen, sondern nach Messina an der sizilianischen Ostküste. Also verbrachten wir gemeinsam den ganzen nächsten Tag und eine zweite Nacht, wir haben einander Geschichten erzählt, überall saßen Grüppchen beieinander, man müsste sie sammeln und diese Art der Selbstbeobachtung öffentlich machen, denn das sind die wahren Geschichten der Fluchtursachen und dessen, was vor dem Betreten der Schlauchboote passiert ist, Geschichten um Leben und Tod, die wir uns in den schlimmsten Alpträumen nicht ausmalen können.

Die zweite Nacht dann haben wir viel besser gemeistert. Morgens früh am Ankunftstag, als wir am noch schneebedeckten Ätna vorbeifuhren, die See spiegelglatt, schauten fast 800 Augen voller Verwunderung auf Italien. Es war ein schönes Bild, die Männer hatten sich das kleine weiße Handtuch um den Kopf gebunden, eingehüllt in die graue Decke, einige fingen an zu singen „mon bateau va pas couler, c’est SOS MEDITERRANEE“, mein Schiff wird nicht sinken denn es ist von SOS MEDITERRANEE, und wer verstand stimmte ein, wie Clément erzählte.

Expatriats an Deck

Expatriats an Deck

Bei der Ankunft im Hafen von Messina schien alles gut vorbereitet, Zelte des Roten Kreuzes, der städtischen Behörden, Busse, Polizei sehr diskret im Hintergrund, wir hier waren erleichtert. Ich bin als einer der ersten von Bord gegangen und habe die an Land Wartenden begrüßt. Gleich wurde ich von ein paar Männern in zivil, gegeeltes Haar, wattierte dunkelblaue Weste, Oakley-Sonnenbrille und, wie ich dann sah, Pistole am Gürtel, beiseite gezogen: die italienische Anti-Terror-Unit mit Fragen nach Verdächtigen, ob Araber an Bord seinen, ja, ein traumatisierter Ägypter, der bei der Ankunft noch an Bord zusammenbrach und bewusstlos im Rollstuhl versorgt wurde. Und was mit einem Syrer sei von dem sie gehört hatten? Das ist unser Kollege Majd vom SAR Team! Das UNHCR war mit zwei Leuten da. Die Abgesandten der Stadt Messina empfanden meine Frage, ob es sich hier um einen sogenannten Hotspot, also eine Abschiebeeinrichtung handele, als empörend, das würden sie nie zulassen. Ich habe die Begriffe der neuen deutschen Sprachregelung auf Twitter gesammelt: https://twitter.com/vonberries/status/716281381937135617. Eine junge Frau kam auf mich zu, sie wolle bei SOS MEDITERRANEE mitarbeiten, ich schrieb ihren Kontakt auf und habe ihn dem Vorstand des italienischen Teams weitergeleitet, wie toll!

Und dann sah ich die Männer von Frontex, ein Italiener, ein Deutscher, Polizist, der den Ankömmlingen Fragen nach ihren Fluchtbedingungen stellte und mir allen Ernstes erklärte, Afrika sei es noch nie so gut gegangen wie heute, und sein Einsatzleiter, ein freundlicher Portugiese. Der portugiesische Frontex-Mitarbeiter sagte zum Schluss, er wolle auch Seenotrettung machen, das sei doch viel besser als Frontex, wollte Kontakte austauschen. Pro Asyl, die später ein Interview mit dem Frontex-Chef in Warschau veröffentlichten, in dem er die EU an ihre Pflichten Fliehenden gegenüber erinnert
(https://www.proasyl.de/news/europa-im-jahr-2016-wenn-schon-frontex-die-eu-an-ihre-werte-erinnern-muss/), warnt aber zugleich vor einem Whitewashing dieser europäischen Grenzschutzorganisation, die jetzt, während ich das hier schreibe, für die Massenabschiebungen von Griechenland in die Türkei zuständig ist.

Ankunft im hafen von Messina © Christian von Borries

Frontex stellt Fragen, Messina/ Sizilien

Hier verließ auch eines der Fernsehteams das Schiff, und wir wurden wieder mit der Thematik konfrontiert wie man mit solchen personalisierten Geschichten umgeht. Auf der einen Seite wollen und müssen wir die Fliehenden schützen, auf der anderen Seite brauchen wir Unterstützung für den Einsatz und möchten die Menschen am Festland über die Realitäten der Flucht aufklären. Auf der anderen Seite herzzerreissende Stories von “denen”, und “uns” vorm Fernseher zu Hause, in denen aber der entscheidende Zusammenhang von Ursache und Wirkung, dass nämlich die Gründe für das, was hier passiert in Europas postkolonialen ökonomischen und ultimativ diskriminierenden Strukturen nicht thematisiert werden.

Wir sind inzwischen längst wieder in Position, das Wetter ist aber sehr unstabil, wer weiß was sich an den libyschen Stränden abspielt, wo aus Angst vor der heimischen Küstenwache oder dem, was sich als solche ausgibt, nur heimlich bei Dunkelheit abgelegt werden kann, nachdem die fliehenden, abkassiert wurde schon vorher, ihr Boot selbst zusammengebaut und aufgepumpt haben – jetzt, wo sich die Situation politisch noch zugespitzt hat durch die Ankunft einer pro-westlichen Exilregierung auf einem Marinestützpunkt bei Tripolis.

Christian von Borries, 4. April 2016